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In den Jahren 2020 und 2021 machte uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung, aber in diesem Jahr war es endlich wieder soweit: Wir luden zum traditionellen Cäciliakonzert in die Friedenskirche ein. Die mehrjährige Pause führte offenbar nicht zu Desinteresse an der Blasmusik. Ganz im Gegenteil, wir mussten die Sitzplatzanzahl sogar noch kurzerhand mit den Stühlen aus dem Pfarrsaal ausbauen.


Das Konzert begann mit dem Auftritt der Musikfabrik, die mit "Superspy" (Luigi di Ghisallo), "Harry Potter and the Prisoner of Azkaban" (arr. Michael Story) und "Proud Mary" (arr. Johnnie Vinson) eine flottes Programm und gleichzeitig eine tolle Talentprobe hinlegte. Letzteres wurde auch durch die Anzahl der Leistungsabzeichen unterstrichen, die im Anschluss an die Jungmusikerinnen und Jungmusiker verliehen wurden.


Danach war es soweit: Zum ersten Mal führte unser Kapellmeister Johannes Stross den Taktstock beim Cäciliakonzert. Für seine Premiere stellte er ein Programm aus zahlreichen Filmmusikklassikern zusammen, die beim Publikum großen Anklang fanden. Die "20th Century Fox Fanfare" (Alfred Newman) ging nahtlos in "Robin Hood" von Erick Debs über. Von dem Helden aus mittelalterlichen Balladen ging es nun zu den Piraten der Karibik, die in "At World's End" (arr. Erik Rozendom) thematisiert wurden. "The Lion King" (arr. John Higgins) bot im Anschluss daran einen farbenreichen Kontrast zu der düsteren Piratenwelt. Mit "Jurassic Park" (arr. John Glenesk Mortimer) folgte ein weiterer Filmklassiker, bevor man mit "Moment for Morricone" (arr. Johan de Meij) Ennio Morricone, dem Maestro der Filmmusik, Tribut zollte. Nach dem fünften Satz der Symphonie "Lord of the Rings" von Johan de Meij war es dann geschafft: das Publikum applaudierte stehend!


Deshalb gaben wir auch noch zwei Zugaben. Dem Klassiker "The Beauty and the Beast" (arr. Toshio Mashima) folgte ein besonderes Schmankerl: Unser Kapellmeister hatte extra für dieses Konzert das Lied "Shallow" aus dem Film "A Star Is Born" arrangiert. Unterstützt von Andrea Tschugmell-Plangg und Margot Streit (Gesang) gaben wir damit unserem Konzert einen würdigen Abschluss.


Nach dem Abbau der Bühne, der mit gemeinsamen Kräften flott durchgeführt wurde, konnten wir uns dann in der Aula der Mittelschule zu den Konzertbesuchern gesellen. Die gemütliche Stimmung führte dazu, dass die Sperrstunde mehrmals nach hinten korrigiert wurde. Als dann in der Aula doch einmal Schluss war, ließen sich es einige Musikanten und Besucher nicht nehmen, auch noch im Probelokal auf das gelungene Konzert anzustoßen.






Nach zweijähriger coronabedingter Pause fand wieder der (mittlerweile 25.) Martinimarkt statt. Der neue Veranstaltungsort im Schulhof beim Schulzentrum Bürs passte uns natürlich hervorragend ins Konzept. Nachdem wir am 12. und 13. November unser Probewochenende für das anstehende Cäciliakonzert durchführten, mussten wir nach einer Vollprobe am Sonntagmorgen (Treffpunkt 08:15) nur ein Stockwerk nach unten gehen, um den Martinimarkt mit ein paar zünftigen Märschen zu eröffnen. Zusammen mit dem Trachtenverein Bürs brachten wir so ein wenig Farbe in das typische Novemberwetter (grau in grau). Bei dieser Gelegenheit durften wir auch Gertrud Wachter musikalische Glückwünsche zu ihrem 90. Geburtstag überbringen.


Der Seelensonntag, der Sonntag nach Allerheiligen, dient in unserer Tradition dem Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege. So kamen wir wie jedes Jahr um 09:00 Uhr in der Friedenskirche zusammen, um die Messe musikalisch zu gestalten. Im Anschluss an die Messe marschierten wir zum Kriegerdenkmal auf dem Friedhof St. Martin und umrahmten die dortige Gedenkfeier mit den Stücken "Über den Sternen", "Näher mein Gott zu dir" und "Ich hatt' einen Kameraden".


Im Anschluss an die Gefallenenehrung marschierten wir in den Unterrainweg, wo wir von der Familie Lindner erwartet wurden. Anlässlich des 90. Geburtstages von Marianne Lindner überbrachten wir musikalische Glückwünsche, für die sich das Geburtstagskind mit einer Runde "Pfiffle" bedankte.


Danach ging es weiter in die Außerfeldstraße. Auch hier wartete mit Elfriede Ebster eine Jubilarin auf uns. Mit u.a. dem Marsch "Military Escort" und dem "Bozner Bergsteigermarsch" gratulierten wir Frau Ebster zum 90. Geburtstag und durften mit einer Runde "Stiftle" auf ihr Jubiläum anstoßen.


Die Ausrückung ließen wir dann im Gasthaus Traube ausklingen, wo wir von der Gemeinde Bürs zum Essen eingeladen waren.




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