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Im Vorfeld des Tages der Blasmusik beschlossen wir, wegen der Pandemie auf die traditionelle Haussammlung zu verzichten. Daraus ergab sich die Entscheidung, im Gegensatz zu anderen Jahren nicht an zwei Vormittagen durch das Außerfeld beziehungsweise das Innerfeld zu marschieren, sondern an einem Tag alle Dorfbewohner mit Blasmusikklängen zu erfreuen. Durchwachsenes Wetter an den Vortagen führte dann dazu, dass dieser Tag passenderweise am 1. Mai stattfand.


Um 07:00 Uhr starteten wir beim Probelokal und erreichten dank tatkräftiger Unterstützung der Feuerwehr, die den Verkehr regelte, sicher die erste Station bei unserer Fahnenpatin Bernadette Plangg. Bei einem reichhaltigen Frühstück konnten wir uns für die anstehenden Herausforderungen stärken, denn danach ging es via Bremschl zum Auhof, wo wir die Urlaubsgäste mit einem kurzen Ständchen unterhielten. Unsere Route führte uns dann zum Umspannwerk und über die Werkstraße zur Familie Hepberger, die uns mit ihrem traditionellen Garagen-Buffet verwöhnte. Genauso traditionell wartete im Schaßweg der Most der Familie Tschofen auf uns, den wir nach einem kurzen Abstecher in den Gamplumweg erreichten. Nachdem wir anschließend durch die Obergasse zum Dorfplatz marschierten, war der erste Teil unserer Runde geschafft.


Der zweite Teil führte uns an den Gufel, wo die Familie Vonbank mit Getränken und Kuchen aufwartete. Nach dem Anstieg zum Sportplatz ging es zur unserem Mitglied Heli Streit, wo wir uns bei einem Imbiss von den Strapazen erholen konnten. Anschließend lud uns die Familie Säly zur Leberkäsjause ein, bei der wir unser ehemaliges Mitglied Manfred Tagwerker kurzerhand für den Rest des Tages engagierten. Dankenswerterweise sprang er an den "Tschinellen" ein. Die Pausen waren durchaus notwendig, denn es wartete noch ein langer Weg vor uns. Wir marschierten mit klingendem Spiel durch die Straßen der unteren Schesa und des Außerfeldes, wobei sich schon einige Ermüdungserscheinungen zeigten. Zum Glück hatte unser Musikkamerad Thomas Grass noch ein paar Getränke eingekühlt, die er uns beim anschließenden Abstecher in die Gartenstraße zur Verfügung stellte.


Dann folgte die letzte Etappe: über die Judavollastraße ging es zum Gasthaus Traube, bei der wir unsere Tour mit einem Ständchen abschlossen. Insgesamt 58 gespielte Märsche waren die Bilanz dieses anstrengenden Tages. Diesen ließen wir im Gastgarten gemütlich ausklingen, wo wir von Jana und David Kegele zum Essen eingeladen wurden. Vielen Dank an alle, die uns auf unserer Runde kulinarisch verwöhnt haben!


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